Montag, 03 Juli 2017 15:32

Dreitausend Euro für die Gemeinde „erpuzzelt“

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Souveräner Sieg für die flinken Puzzlerinnen aus Wonneberg – Spendenscheck an Bürgermeister Martin Fenninger überreicht

Nach Platz fünf im Jahr 2015 und dem zweiten Rang im Vorjahr hat es nun endlich zum Sieg gereicht. Beim diesjährigen „Puzzle-Day“ gab es kein Vorbeikommen an den Vertreterinnen aus Wonneberg. In der Rekordzeit von 1:14 Stunden siegten Christine Warislohner, Katja Wolff, Claudia Schnellinger sowie Franziska und Maria Parzinger mit rund neun Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Puzzle-Team aus Waging am See. Ihr Preisgeld in Höhe von 3000 Euro überreichten die fünf flinken Puzzlerinnen jetzt in Form eines Schecks an Bürgermeister Martin Fenninger. Mit dem Gewinn werden der gemeindliche Kindergarten, die Eltern-Kind-Gruppe, die Jugendfeuerwehr, die Mittagsbetreuung an der Grundschule St. Leonhard sowie die „Leada Laubfrösch“, die Kinder- und Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins Wonneberg bedacht.

 

Einmal im Jahr trägt die Bayernwelle Südost ein „Wettpuzzlen“ zwischen den 35 Landkreis-Kommunen aus. Jeweils fünf Bürger einer Gemeinde müssen möglichst schnell ein 1000-teiliges Puzzle zusammensetzen. Damit alles mit rechten Dingen zu geht, wird die Veranstaltung notariell beaufsichtigt.

 

Nach 1:14 Stunden steckten die charmanten Damen aus Wonneberg heuer das letzte fehlende Teilchen in das fertige Puzzle und sicherte sich damit souverän den Sieg. Zum Vergleich: 2015 benötigte das Quartett noch sage und schreibe 41 Minuten länger.

 

Bürgermeister Martin Fenninger, der gemeinsam mit Zweitem Bürgermeister Peter Wolff die Vertreterinnen aus seiner Gemeinde lautstark anfeuerte, freute sich sehr über den Erfolg: „Das ist eine Supersache und eine schöne Werbung für die Gemeinde und den Namen Wonneberg.“ Gleichzeitig trage das gewonnene Geld als Spende dazu bei, Gutes für die Dorfgemeinschaft zu tun.

 

Auch Hannes Frauenschuh vom Beratungs- und Planungsbüro BPR aus Bad Reichenhall, das gemeinsam mit der Volks- und Raiffeisenbank als Sponsor der Veranstaltung auftrat, hob den wohltätigen Hintergrund der Veranstaltung hervor: „Wir unterstützen den Puzzle-Day immer wieder gerne. Das Geld bleibt in der Region und hilft bedürftigen Mitbürgern, Vereinen oder anderen Einrichtungen in den Kommunen.“

 

Natürlich wollen Christine Warislohner, Katja Wolff, Claudia Schnellinger, Franziska und Maria Parzinger im kommenden Jahr ihren Titel verteidigen. Aus diesem Grund haben sie 250 Euro ihres Gewinns für „Trainingszwecke“ zurückbehalten. Von diesem Geld soll das größte Puzzle der Welt mit mehr als 40.000 Teilen angeschafft werden. Allerdings muss hierfür zunächst ein Platz gefunden werden. Für Hinweise sind die fünf Puzzlerinnen offen.

mia

 

Gelesen 1504 mal Letzte Änderung am Montag, 03 Juli 2017 15:37