Montag, 18 November 2019 11:07

Claudia Koreck begeistert Kindergartenkinder

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Claudia Koreck las und sang den St. Leonharder Kindergartenkindern Geschichten und Lieder vor.|Claudia Koreck las und sang den St. Leonharder Kindergartenkindern Geschichten und Lieder vor.|Kindergartenleiterin Birgit Bleibinger überreichten an Claudia Koreck eine Spende in Höhe von 464 Euro für die Aktion „Sternstunden“.|||| Claudia Koreck las und sang den St. Leonharder Kindergartenkindern Geschichten und Lieder vor.|Claudia Koreck las und sang den St. Leonharder Kindergartenkindern Geschichten und Lieder vor.|Kindergartenleiterin Birgit Bleibinger überreichten an Claudia Koreck eine Spende in Höhe von 464 Euro für die Aktion „Sternstunden“.|||| Hans Eder|Hans Eder|Hans Eder||||

Die Sängerin und Autorin trug zum Vorlesetag eigene Geschichten und Lieder vor

Wonneberg. Das war ein schönes Erlebnis für die 45 Zwergerl im Kindergarten St. Leonhard: Die Sängerin und Autorin Claudia Koreck, ganz in der Nähe in Hallabruck zu Hause, war gekommen und las den Kindern selbst geschriebene Geschichten vor, zu denen sie dann die passenden Lieder sang. Sie hatte auch ihre Tochter Lani mitgebracht, damit die auch mal einen anderen Kindergarten kennenlernen konnte, wie sie schmunzelnd dazu sagte. Normalerweise besucht Lani den Waldkindergarten der Gemeinde Surberg.

 

Die Veranstaltung war aus Anlass des bundesweiten Vorlesetages organisiert worden. Die Kinder hatten sich dazu in dem großen Raum im Untergeschoß versammelt, wo für sie alle weiße, mit tollen Bildern bemalte und mit Namen bedruckte Kissen bereit lagen. Diese waren erst vor kurzem von den Eltern gestaltet worden, darunter auch viele Väter, wie Kindergartenleiterin Birgit Bleibinger lobend betonte.

 

Sie begrüßte dann die beiden Gäste und berichtete, dass man sich auf deren Besuch schon gut vorbereitet habe. Die Kinder der Eulen- und Fuchsgruppen hatten sich zusammen mit den Erzieherinnen Gedanken darüber gemacht, wo Bücher wohl herkommen. Die Antwort „vom Computer“ wurde letztlich doch als nicht ganz zutreffend erkannt; vielmehr stecken dahinter Menschen, die man – diese schwierigen Namen hatten sich die Kinder durchaus gemerkt – als „Schriftsteller“ oder „Autoren“ bezeichnet.

 

Und solch eine Autorin ist auch Claudia Coreck, die sich viele Geschichten ausgedacht hat, zunächst um sie ihren beiden Kindern vorzulesen. Zwei davon durften sich nun auch die Kindergartenkinder von St. Leonhard anhören. In beiden Geschichten ging es um Tiere, die in ihrem Umfeld nicht besonders beliebt waren, was sich dann aber aufgrund besonderer Ereignisse änderte.

 

So drehte sich die eine Erzählung um das Stinktier Rudi, das von den anderen Tieren meist gemieden wurde – weil es halt etwas streng roch. Er veranstaltete eine Party, zu der letztlich außer der gefräßigen Schnecke keiner kam. Als die beiden dann doch ganz vergnügt miteinander feierten, kamen nach und nach auch die anderen – zwar mit Wäscheklammern in der Nase – und feierten fröhlich mit, und erkannten dabei, dass der Rudi eigentlich ein ganz Netter war. „Rudi hat die Ruhe weg“, sang Claudia Koreck dann dazu und erregte freudige Begeisterung, als sie von der „Party im Schlamm“ sang.

 

Im Mittelpunkt der zweiten Geschichte stand die sehr dicke Biene Martina. Auch das sorgte bei den Kindern für großes Hallo, heißt doch eine der Erzieherinnen auch Martina. Diese Biene, die lieber fraß als arbeitete, war ebenfalls in ihrem Umfeld nicht besonders beliebt. Als sie aber aufgrund ihrer schieren Masse einen aggressiven Salamander vertrieb, wurde sie von allen gelobt und lebte von da an glücklich im Bienenstock. Hier hieß das zugehörige Lied „Ich bin die dicke Martina“, und die Kinder sangen zum Erstaunen von Claudia Koreck beim Refrain gleich mit – hatten sie sich doch das Lied schon vorher angehört, was die Sängerin natürlich sehr freute. Am Schluss gab es für sie großen Beifall.

 

Dann hatte man für sie auch noch eine Überraschung parat. Beim Martinsfest des Kindergartens war für die Aktion „Sternstunden“ gesammelt worden, und es war dabei der beachtliche Betrag von 464 Euro zusammengekommen. Dieser Betrag wurde an Claudia Koreck überreicht, damit sie ihn an die Aktion „Sternstunden“ weiterreicht. Zunächst aber musste sie unter sechs Vorschlägen zwischen gut vier Millionen und 33 Euro raten, welche Summe sie wohl bekommen würde. Obwohl sie den Betrag erst aufs zweite Mal erriet, bekam sie als Preis einen kleinen Korb mit Leckereien überreicht. Und eines der Kinder meinte dann noch, dass die Sängerin doch wieder einmal in den Kindergarten kommen solle – dann aber wohl schon in den neuen; denn für Ende April ist der Umzug geplant. he

 

Gelesen 1032 mal Letzte Änderung am Montag, 18 November 2019 13:30