Donnerstag, 03 September 2020 20:19

Die Kapelle in Untermoosen

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Ein kunstvoller Altar samt Aufsatz, in dem eine Muttergottes-Statue mit Kind thront, flankiert von den Heiligen Sebastian und Florian, schmückt die Stupper-Kapelle in Untermoosen.|Die Kapelle in Untermoosen ist an einer landschaftlich sehr schönen Stelle erbaut, von der aus man einen weiten Blick ins Land hinein genießen kann.|||| Ein kunstvoller Altar samt Aufsatz, in dem eine Muttergottes-Statue mit Kind thront, flankiert von den Heiligen Sebastian und Florian, schmückt die Stupper-Kapelle in Untermoosen.|Die Kapelle in Untermoosen ist an einer landschaftlich sehr schönen Stelle erbaut, von der aus man einen weiten Blick ins Land hinein genießen kann.|||| Foto: Eder|Foto: Gebauer||||

Die "Stupper-Kapelle" in Untermoosen – Rundweg der Kuratie St. Leonhard

Wonneberg. Die sogenannte „Stupper-Kapelle“ in Untermoosen gehört zum dortigen Anwesen Huber und ist wegen des schönen Bergpanoramas ein beliebtes Ziel für Feriengäste und die einheimische Bevölkerung. Bänke an der Südseite laden zum Verweilen ein. An der Nordseite erklärt eine hölzerne Tafel die zahlreichen Berggipfel, die sich am Horizont erheben.

 

Die Kapelle ist der Mutter Gottes geweiht und ist auf das Jahr 1873 datiert; wahrscheinlich ist sie aber noch älter. Das gemauerte kleine Gotteshaus ist in rötlicher Farbe bemalt und durch weiße Absetzungen gegliedert; der hintere dreiteilige Bereich des Altarraums ist außen mit Holzschindeln verkleidet. Die Fenster sind mit farbigen Einlagen verziert, und eine massive, schon etwas verwitterte Tür lässt den Besucher ins Innere. Hier ist man überrascht von dem kunstvollen Altar samt Aufsatz, in dem eine Muttergottes-Statue mit Kind thront, flankiert vom heiligen Sebastian und dem heiligen Florian, weiteren Heiligenbildern, einer Votivtafel „Maria hat geholfen“ und zahlreichen Kerzen. Gemalte Kreuzweg-Stationen ziehen sich im oberen Teil der Wände durch die Kapelle.

 

Neben der Kapelle stand seit über 200 Jahren eine alte, imposante Lärche. In den vergangenen Jahrzehnten war sie jedoch durch mehrere Blitzeinschläge so stark geschädigt worden, dass sie 2009 aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Der verbliebene Baumstumpf zeugt noch von diesem gewaltigen Baum. Als Ersatz dafür ist hier im Jahr 2009 eine Kaiserlinde gepflanzt worden.

 

In den Jahren 1983 bis 1984 ist die Kapelle von der Familie Josef und Maria Huber und dem damaligen Pfarrvikar Albert Hartinger renoviert worden, wie eine kleine Marmortafel informiert.1985 war in die Kapelle eingebrochen worden; die Täter ließen eine wertvolle Madonna mit Rosenkranz mitgehen. Die jetzige „Patrona Bavariae“ ist 2010 von der Stupper-Mutter Maria Huber gestiftet worden; sie ist mit einem von Papst Benedikt XVI. geweihten Rosenkranz geschmückt. „Hier können Sie einen Ort der Ruhe und Besinnung finden, die Tür der Kapelle steht Ihnen jederzeit offen“, schreibt die Familie Huber, die sich über Besucher freut.  he

 

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