Freitag, 01 Januar 2021 16:40

Aus der GR-Sitzung (Dezember 2020)

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Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus tagte der Gemeinderat heuer fast in der gewohnten Taktung, nur die Novembersitzung hatte Bürgermeister Martin Fenninger vorsichtshalber abgesagt.

Im Dezember musste er jedoch wieder eine anberaumen, denn unter anderem sollte der Etat für 2021 rechtzeitig stehen und unaufschiebbare Beschlüsse zur abschließenden Entscheidung gestellt werden. Die Entscheidungen waren also dringend und konnten nicht warten, bis die Infektionszahlen irgendwann wieder sinken, obwohl es wohl Kommunalpolitiker gibt, die denken, dass sie ein gutes Beispiel abgeben und zuhause bleiben sollten, statt sich zu Debatten zu versammeln. Da die Verwaltung ohne die Entscheidung des Gemeinderates aber kaum handlungsfähig ist, entschloss sich Bürgermeister Martin Fenninger für die letzte Ratssitzung des Jahres den Vereinsraum im Untergeschoß des Kindergartens zu wählen, um die erforderlichen Abstände einhalten zu können. Daher dankte er den Gemeinderäten für ihre Sitzungsteilnahme auch in schwierigen Zeiten wie diesen. Denn die Kommunalverfassungen sehen bisher keine Beschlüsse im Umlaufverfahren und somit auch nicht per Video oder Telefon vor. Die Pandemie mache das Amt eines Bürgermeisters auch schwieriger, er freue sich aber, dass es nach wie vor im Ratsgremium sehr gut laufe. „Zudem darf nicht unterschätzt werden, wie wichtig der Frieden im Dorf ist.“ Glücklicherweise müsse er sich diesbezüglich in Wonneberg keine Sorgen machen. „Nicht nur der dörfliche Frieden sei ihm wichtig, sondern vor allem auch, dass alle Vertreter der Bürger an einem Strang ziehen, wenn es um die Realisierung von Projekten und Bauvorhaben geht. „Ich hoffe, dass die neuen Gemeinderäte auch gut mit mir zurechtkommen und vertrauensvoll mit mir zusammenarbeiten können.“ „Nochmals Danke an alle, die sich zum Wohle der Gemeinde einsetzen.“

 

Der Dank des Bürgermeisters galt aber auch allen Mitarbeitern in der Gemeinde Wonneberg und in der Verwaltungsgemeinschaft Waging am See, „die allesamt das Rad am Laufen halten“. Deren Arbeit habe sich auch geändert, zumal auch sie angehalten sind, Kontakte einzuschränken. „Im Namen der Gemeinde spreche ich all jenen meinen Dank aus, die Verständnis für die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufweisen und die in dieser besonderen Situation weiter funktionieren und sich darüber hinaus bemühen, auch anderen zu helfen.

 

Fenningers Stellvertreter, Hermann Eder, bestätigte dem Rathauschef abschließend, dass das erste Jahr des neuen Gemeinderates gut gelaufen ist, und dass die Informationsweitergabe von Martin Fenninger „hervorragend ist“. „Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.“

 

Gelesen 118 mal Letzte Änderung am Freitag, 01 Januar 2021 16:55