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Freitag, 23 April 2021 08:00

Aus der GR-Sitzung: Bekanntgabe von Auftragsvergaben

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Der Panolsgraben im Gemeindegebiet Wonneberg bei Panolsreut|Der Panolsgraben im Gemeindegebiet Wonneberg bei Panolsreut|||| Der Panolsgraben im Gemeindegebiet Wonneberg bei Panolsreut|Der Panolsgraben im Gemeindegebiet Wonneberg bei Panolsreut|||| Foto: Caruso|Foto: Caruso||||

Beschlüsse aus nicht öffentlichen Sitzungen, für die die Gründe der Geheimhaltung weggefallen sind, gab Bürgermeister Martin Fenninger in der jüngsten Sitzung bekannt.

Dabei ging es ausschließlich um Aufträge, die die Gemeinde an Firmen vergeben hat.

 

So übertrug die Gemeinde den diesjährigen Straßenleichtausbau in Wonneberg an die Traun-Tiefbau GmbH in St. Georgen. Das Unternehmen hatte ein Angebot für die anfallenden Arbeiten von knapp 110.000 Euro brutto abgegeben und den Zuschlag erhalten. Zudem vergab die Gemeinde Wonneberg den Prüfungsauftrag für den Brandschutznachweis der Grundschule St. Leonhard. An dieses Gebäude wurde nämlich vor einigen Monaten die Kinderkrippe angebaut, was Abweichungen am Brandschutzkonzept mit sich brachte, das einst beim Bau der Schule erstellt worden war. Der Brandschutznachweis gilt als Nachweis gegenüber den Bauaufsichtsbehörden oder den Prüfingenieuren für vorbeugenden Brandschutz. Er belegt, dass die Belange des Baurechts hinsichtlich des Brandschutzes für die zur Genehmigung vorgelegte bauliche Anlage erfüllt sind. Diesen Nachweis erstellen nun im Auftrag der Gemeinde die Brandschutzingenieure vom Büro Rassek & Partner, das dafür rund 6.450 Euro brutto in Rechnung stellen wird.

 

Wie Fenninger zudem informierte, wurden beim Bachausbau des Panolsgrabens diverse Maschinen benötigt. Den Auftrag für diesen Maschineneinsatz hat die Firma Lampersberger erhalten. Und mit der Lieferung der Wasserbausteine, die zur Befestigung des Uferbereichs des Panolsgrabens und zu seiner Bachbettsanierung verwendet worden sind, hat man die Firma Parzinger aus Altenmarkt betraut. „Der Ausbau des Baches, der nun wieder in seinem ursprünglichen Bachbett verläuft, ist mittlerweile abgeschlossen, es sind rund 250 Tonnen Steine verbaut worden.“

 

3. Bürgermeister Josef Eder meinte, es habe sich als richtig erwiesen, dass die Gemeinde den Bachausbau in Angriff genommen hat. Jedenfalls seien die Waldbesitzer froh, dass dort etwas gemacht worden ist, um die Ausspülungen am Uferbereich zu unterbinden. Durch den erfolgten Ausbau, bei dem auch der Uferweg neu aufgekiest worden ist, gelange jeder Waldbesitzer entlang des Baches nun wieder auf sein Grundstück.

 

Bürgermeister Fenninger bestätigte, es sei bisher alles bestens gelaufen. „Das war aber nur möglich, weil die Grundstückseigentümer alle mitmachten.“ Deshalb bedankte sich das Gemeindeoberhaupt nochmals ausdrücklich bei ihnen.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges gab Bürgermeister Fenninger bekannt, dass eine neue Beleuchtung am Leichenhaus angebracht werde, damit es auf dem Vorplatz heller wird. Darüber hinaus informierte er über zwei Voranfragen an die Gemeinde, die dasselbe Ziel verfolgen: Das Anbringen Freiflächen-Fotovoltaikanlagen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen im Gemeindegebiet. Die eine soll in der Nähe des Mischgebiets von Weibhausen errichtet werden und die andere auf einer Wiese nähe dem Weiler Zell in Richtung Wendling. Mit dieser Vorabinfo wollte der Bürgermeister wissen, wie die Gemeinderäte solchen Vorhaben gegenüberstehen. Der allgemeine Tenor lautete, dass man derartige Anlagen grundsätzlich positiv sieht, zumal der Strom auch in Zukunft, wenn Kraftwerke abgeschaltet werden, auch noch irgendwo herkommen muss. Es wurde auch die Meinung vertreten, dass die vorhandenen Dachflächen wohl nicht ausreichend für die Produktion von Ökostrom.

 

Gelesen 252 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 21 April 2021 09:05