• +498681246
  • Freitag 15 - 18 Uhr
  • Slide-Wonneberg01-1140
  • Slide-Wonneberg02-1140
  • Slide-Wonneberg03-1140
Sonntag, 06 Juni 2021 15:27

Ein bisschen so leben wie Carlo Acutis

geschrieben von
Gläubige der Kuratie versammeln sich vorm Primizaltar, der einst für die beiden letzten Primizianten, Gottfried Grengel und Pater Johannes Fenninger, im Garten des Jugendhauses während der letzten 72- Stunden Aktion der Jugend aufgebaut wurde und einen würdigen Platz fand.|Pfarrer Andreas Ager übertrug das Allerheiligste in der Monstranz in einer „Miniprozession“ in die Kuratie- und Wallfahrtskirche St. Leonhard.|||| Gläubige der Kuratie versammeln sich vorm Primizaltar, der einst für die beiden letzten Primizianten, Gottfried Grengel und Pater Johannes Fenninger, im Garten des Jugendhauses während der letzten 72- Stunden Aktion der Jugend aufgebaut wurde und einen würdigen Platz fand.|Pfarrer Andreas Ager übertrug das Allerheiligste in der Monstranz in einer „Miniprozession“ in die Kuratie- und Wallfahrtskirche St. Leonhard.|||| Georg Siglreitmeier|Georg Siglreitmeier||||

Am Abend des Fronleichnam- Tages konnten die Gläubigen der Kuratie St. Leonhard den „Kranzldog“, wie sie ihn liebevoll bezeichnen, unter freiem Himmel am ehemaligen Primiz- Altar im Garten des Jugendhauses feiern.

Der Altardienst mit Pfarrer Andreas Ager und Gemeindereferent Martin Riedl zog bei den Klängen einer Abordnung der Leonharder Blaskapelle, die unter der Leitung von Hans Greisberger dirigiert wurde, ein. Eine Schola, die Kirchenmusikerin Walburga Hasenknopf aus Mitgliedern des örtlichen Kirchenchores zusammenstellte, gestaltete mit Liedern aus der Bauernmesse von Annette Thoma den festlichen Gottesdienst in der Abendsonne inmitten des Ortes.

 

Gemeindereferent Martin Riedl ging in seiner Ansprache auf den Jungen Carlo Acutis ein, der gerademal 15 Jahre alt wurde und im vergangenen Herbst in Assisi selig gesprochen wurde. Die spirituelle Inspiration und Kraft nahm der Bub, der von 1991 bis 2006 in Mailand lebte, aus dem täglichen Empfang des eucharistischen Brotes und sah dies als seine Kraftquelle an den „Freund Jesus in sich lebendig werden zu lassen“. Das motivierte den Jungen recht früh diakonisch zu wirken und vor allem mit dem Beginn des Internets Anfang 2000 den christlichen Glauben im World-Wide-Web hinauszutragen. Innerhalb der Kirche wird Carlo Acutis auch als der erste Cyber- Apostel oder auch als Missionar 2.0 bezeichnet, der schlichtweg sein inspirierende Kraftquelle aus der Begegnung mit dem eucharistischen Brot zog. Das Vorbild Acutis darf durchaus auch uns zur bewussten Teilnahme am Gottesdienst inspirieren im Sinne eines Kraft- Geschenks Gottes an uns.

 

Beim Hochfest des Leibes und Blutes Chrisi steht die Verehrung des eucharistischen Brotes im Zentrum der Liturgie. Normalerweise würde auch in St. Leonhard ein festlich geschmückte Prozession durch den Ort folgen. Diese fand jedoch in der Form statt, dass Pfarrer Andreas Ager nur mit dem Altardienst die Monstranz am Ende des feierlichen Segens, der mit Glockengeläut und Kanonenschläge erfolgte, in die Kuratie- und Wallfahrtskirche St. Leonhard übertrug.

 

Gelesen 386 mal
  • +498681246
  • Freitag 15 - 18 Uhr