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Donnerstag, 16 September 2021 16:14

150 Wallfahrer besuchten feierlichen Gottesdienst in Maria Tann

||||| ||||| Foto: Barbara Huber|Foto: Barbara Huber||||

Wonneberger Obst- und Gartenbauverein gedachte den Verstorbenen des Vereins

Bei schönstem Herbstwetter fand die traditionelle Radltour des Wonneberger Obst- und Gartenbauvereins nach Maria Tann statt. An die 150 Einheimische und Auswärtige kamen mit dem Rad, zu Fuß oder dem Auto zur Maria-Tann-Kapelle um den Verstorbenen des Vereins zu gedenken.

 

In seiner Begrüßung freute sich Gemeindereferent Martin Riedl über die zahlreichen Wallfahrer, die von links und rechts herbeikamen um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Der Ursprung der Maria-Tann-Kapelle soll einer Sage nach auf einen Jäger zurückgehen, erklärte er. Dieser hatte auf der damals hier stehenden Grenztanne einen Hochstand. Als er eines Tages herunterfiel, löste sich ein Schuss, verletzte den Jäger jedoch nicht. Aus Dankbarkeit brachte er an der Tanne eine Votivtafel an und es entwickelte sich mit der Zeit eine Pilgerstätte. Im Jahr 1899 wurde dann die heutige Kapelle errichtet.

 

In seiner Predigt ging Gemeindereferent Martin Riedl auf das Evangelium ein, worin Jesus seine Jünger fragt: „Für wen halten mich die Menschen?“. Die Meinungen dazu waren damals vielfältig. Martin Riedl betonte, auch in der heutigen Zeit sei es wichtig, sich Gedanken über seinen Glauben zu machen und ein Bekenntnis abzugeben. Deshalb stellte er die direkte Frage an alle Anwesenden: „Wer ist Jesus für dich ganz persönlich?“. Die Antworten darauf fielen ebenfalls recht unterschiedlich aus.

 

Zum Schluss der Wort-Gottes-Feier dankte Gartlervorstand Alfons Mader allen, die zum guten Gelingen der Feier beigetragen haben. Ein besonderes Vergelt´s Gott richtete er an Gemeindereferent Martin Riedl sowie an die Bläsergruppe für die musikalische Gestaltung. Alfons Mader hob auch den Einsatz der Familie Thannbichler hervor, die sich seit vielen Jahrzehnten sehr gut um die Kapelle kümmert. Als er vor 22 Jahren Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins wurde, hatte er die Idee, in Maria Tann eine Gedenkmesse für die Verstorbenen des Vereins zu organisieren. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten und konnte wetterbedingt auch die meisten Jahre durchgeführt werden. Das zeige, dass er anscheinend einen „guten Draht“ zum Herrgott habe, meinte er. Und gerade in diesen schwierigen Zeiten sei es umso schöner, wenn man eine solche Feier bei gutem Wetter im Freien durchführen könne.

 

Nach dem Schlusssegen machte sich noch ein großer Teil der Wallfahrer auf den Weg zum Gasthaus Schweizerhof. Dort ließ man den sonnigen Tag auf der Terrasse ausklingen und wurde dabei von den fleißig aufspielenden Musikanten gut unterhalten.

 

Barbara Huber

 

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