Dienstag, 12 Januar 2016 01:00

Zu einem guten, gedeihlichen Miteinander beigetragen

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Jahresessen der Gemeinde Wonneberg als Dank für Bürgerengagement – Fenninger ehrte langjährigen Einsatz für die Kommune

Mit einem delikaten Drei-Gänge-Menü hat sich die Gemeinde Wonneberg bei 50 ihrer Bürger für deren Einsatz und Engagement im vergangenen Jahr bedankt.

 

Wie Bürgermeister Martin Fenninger in seiner kurzen Ansprache betonte, habe man das Jahresessen bewusst in den Januar verlegt, um die terminlastige Advents- und Weihnachtszeit zu entzerren. Mit einem aufrichtigen „Vergelt's Gott“ dankte er den Anwesenden – darunter unter anderem Gemeinderatsmitglieder, Kindergarten-Belegschaft, Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Waging sowie zahlreiche Bürger, die mit großem Eifer und viel Herzblut dafür sorgen, dass die Dorfgemeinschaft in der Kommune am Wonneberg bestens funktioniert - für die geleistete Arbeit. „Damit tragt ihr zu einem guten, gedeihlichen Miteinander in der Gemeinde bei“, war das Wonneberger Gemeindeoberhaupt voll des Lobes.

 

Sechs Gemeindebürger nahmen an diesem Abend besondere Ehrungen entgegen. Josef Mayr und Josef Eder gehören seit 40 Jahren der Freiwilligen Feuewehr Wonneberg an. Bis heute beteiligen sie sich regelmäßig an den Übungen und Einsätzen. Beide waren viele Jahre als Gruppenführer tätig; Mayr versah darüber hinaus zwölf Jahre lang das Amt des stellvertretenden Vorstands. Bereits im Frühjahr waren Mayr und Eder mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Bayerischen Innenministeriums ausgezeichnet worden.

 

Als Feldgeschworene wachen Franz Kastenhofer und Sepp Mühlbauer bereits seit 40 Jahren über die Grenzen der Gemarkung Wonneberg und Monika Reinmiedl sorgt seit mehr als 25 Jahren als Reinigungskraft in der Gemeindeverwaltung für Sauberkeit und Ordnung.

 

Albert Fenninger wurde für seine Anstrengungen um die Notbichler-Kinder geehrt. Die Drei hatten innerhalb kurzer Zeit zuerst ihren Vater und dann die Mutter verloren. Unter Federführung von Fenninger und in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt unterstützten mehrere Frauen aus Wonneberg die Heranwachsenden. So konnte ihnen ermöglicht werden,  in ihrer angestammten Umgebung zu verbleiben. „Alle drei sind gut integriert und gehen selbstbewusst ihren Weg“, berichtete Fenninger am Rande des Jahresessens. Für ihn persönlich seien es wertvolle Erfahrungen gewesen, so etwas miterleben zu dürfen. Mit der Volljährigkeit des jüngsten Sohnes läuft die Hilfe in diesem Sommer aus.

mia

 

Gelesen 1952 mal Letzte Änderung am Dienstag, 12 Januar 2016 09:53