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Vom Leonhardiritt bis zum Radio-Besuch
Vorsitzender Robert Kriegenhofer informierte bei seinem Jahresrückblick unter anderem über die Leonhardikerzen und ihren Platz in der Pfarrkirche. (Foto: Babl)

Vom Leonhardiritt bis zum Radio-Besuch

Rosserer des Leonhardivereins Wonneberg blickten bei Jahreshauptversammlung zurück

 

Auf die verschiedenen Aktivitäten mit dem Leonhardiritt als Höhepunkt des Vereinsjahrs blickte der Leonhardiverein Wonneberg bei seiner Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gruber in Weibhausen zurück. Vorsitzender Robert Kriegenhofer berichtete in seinem Rückblick von 34 Terminen, bei denen die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr dabei waren. Darunter waren die Ritte in Stein, Traunstein, Tittmoning, Holzhausen, Ruhpolding und Inzell. Der Verein hatte wieder Bürgerhaus-Stammtische ausgerichtet und sich an den Festen in St. Leonhard beteiligt.

 

Die Vorbereitung und Durchführung des Leonhardiritts, der den Höhepunkt des Vereinsjahrs darstellt, hatte wieder viel Arbeitseinsatz gefordert, sagte Kriegenhofer. Er bedankte sich herzlich bei allen, die sich immer mit viel Engagement einbringen – von den Helfern, die die Wagen und die Pyramiden herrichten, bis zu jenen, die sich am Festtag um die Zugaufstellung, die Bewirtung, die Absicherung des Zuges und das spätere Saubermachen mit der Kehrmaschine kümmern. Auch heuer sei dieses Großereignis ohne Zwischenfälle abgelaufen. Kriegenhofers Dank ging auch an die Stifter der Leonhardikerze, die Familie Anfang.

 

Für den kommenden Ritt sei auch schon wieder ein Spender gefunden, er habe die Zusage von Paul Mader, so der Vorsitzende. Die Leonhardikerzen finden in der Pfarrkirche in einem speziell dafür vorgesehenen Ständer ihren Platz. Dieser fasse jedoch nur acht Kerzen, erklärte Kriegenhofer. Jede Neue lasse daher die Älteste »hinten rausfallen«. Diese soll dann für einen guten Zweck wiederverwendet werden.

 

In seiner Vorschau auf das nächste Jahr wies der Vorsitzende auf verschiedene Termine hin. Unter anderen auf den Ritt in Traunstein am 6. April, die Ritte in den benachbarten Orten, die Bürgerhaus-Stammtische sowie das Rittbitten für den Leonhardiritt in St. Leonhard, der 2026 am 8. November ist.

 

Schriftführer Heini Gebauer gab ebenfalls einen kurzen Abriss des vergangenen Vereinsjahrs. Beim Leonhardiritt waren 137 Pferde dabei. Die Zeichenverkäufer verteilten 730 Rittzeichen an die Gäste. Der Verein konnte 2025 neun neue Mitglieder verzeichnen, somit zählen die St. Leonharder Rosserer aktuell 390 Mitglieder. Einige Vorstandsmitglieder waren im Oktober beim Radiosender »Bayerwelle Südost« zu Gast, erzählte der Schriftführer. Moderator Schorsch Kamml hieß eine kleine Abordnung des Vereins im Radiostudio willkommen, um mit ihnen in seiner Sendung über die Geschichte des Vereins zu plaudern. Gebauer schwärmte, dieser Besuch sei ein besonderes Erlebnis für ihn, Robert Kriegenhofer, Christian Schnellinger und Hias Mader gewesen. Einmal dabei sein zu dürfen, wie eine Radiosendung zustande kommt, sei äußerst interessant gewesen. Zum Abschluss seiner Rückschau bedankte er sich bei allen, die übers Jahr den Verein unterstützen.

 

Kassier Leonhard Reinmiedl hatte erfreuliche Nachrichten. Dieses Jahr sei finanziell besser gelaufen als das letzte, sagte er. Der Abschluss der Jahresrechnung ergab ein Plus von 183 Euro. Die Einnahmen beliefen sich auf 10 087 Euro, die Ausgaben auf 9904 Euro. Die Kassenprüfer Albert Fenninger und Sepp Mayr bescheinigten dem Kassier eine bestens geführte Kasse.

 

Bürgermeister Martin Fenninger bedankte sich bei den Mitgliedern des Leonhardivereins für das Ausrichten des Ritts. Es sei stets ein besonderes Fest, zu dem auch Vertreter des Landkreises immer gerne kommen würden. Fenninger meinte mit einem Augenzwinkern, die wüssten halt, dass in St. Leonhard schön gefeiert wird. Er lobte den Vorstand, insbesondere die beiden Vorsitzenden Robert Kriegenhofer und Christian Schnellinger. Fenninger sagte dem Verein weiterhin die Unterstützung durch die Gemeinde zu.

 

In seinem Schlusswort bedankte sich Robert Kriegenhofer nochmals beim Burschenverein und der Frauengemeinschaft für die Bewirtung beim Leonhardiritt, bei den Fähnrichen, die übers Jahr die Standarte tragen, bei den Helfern, die beim Ritt die Standarten zu den Pferden bringen, bei den Rosserern, die immer bei den Ritten dabei sind, bei allen Unterstützern des Vereins und bei seinen Vorstandskollegen. 

 

Linda Babl