Bürgermeister bekam 95,1 Prozent der Stimmen
Wer in Wonneberg für die nächsten sechs Jahre die Geschicke der Gemeinde leiten wird, war keine Frage, denn die drei Wählergruppen standen einig hinter dem amtierenden Bürgermeister Martin Fenninger. Es gab keinen Gegenkandidaten. Seit zwölf Jahren ist Fenninger im Amt.
Und auch am Sonntag fuhr er ein starkes Ergebnis von 95,1 Prozent ein, das seine Erwartungen übertraf, wie er dem Traunsteiner Tagblatt sagte. Bei der letzten Wahl hatten noch 92 Prozent der Bürger für ihn votiert.
Unter tosendem Applaus nahm Fenninger bei der Wahlparty am Sonntagabend im Gasthaus Gruber in Weibhausen die vielen Glückwünsche entgegen. In einer kurzen Ansprache drückte er seine große Freude über das Resultat aus, dies zeige ihm die Bestätigung für seine Arbeit. Auch sei die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat mit allen drei Fraktionen gewürdigt worden. Er versprach, die begonnene Arbeit mit voller Kraft fortzusetzen.
Spannender war die Besetzung des neuen Gemeinderates. Die Hälfte des zwölfköpfigen Gremiums hatte sich zur Wiederwahl gestellt und sitzt auch künftig im Gemeinderat. Sechs der zur Zeit noch amtierenden Räte kandidierten nicht mehr.
In den Gemeinderat gewählt wurden für die Freie Bürgerliste Wonneberg Richard Siglreitmaier (679), Stephanie Oppacher (679), Josef Mayr (588), Maximilian Lechner (376) und Thomas Poller (351).
Die Aktiven Wonneberg (AW) sind künftig mit fünf Sitzen vertreten – einem mehr als zuletzt: Hermann Eder (866), Karl Glaner (669), Christian Schnellinger (405), Emanuel Reinmiedl (329) und Anita Horner (279).
Josef Breitwieser (439) und Claudia Wolff (352) vertreten im neuen Gremium die Interessen der Überparteilichen Wählergruppe Wonneberg (ÜWW). Sie hatten zuletzt drei Sitze im Gemeinderat.
Linda Babl
