Hermann Eder als zweiter Bürgermeister bestätigt und Sepp Breitwieser zum weiteren Stellvertreter gewählt
Mit der konstituierenden Sitzung hat der neue Gemeinderat seine Arbeit aufgenommen. Wichtigste Tagesordnungspunkte waren die Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters sowie die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse.
Bürgermeister Martin Fenninger gratulierte allen neu- und wiedergewählten Ratsmitgliedern zum Einzug in das »Gemeindeparlament«. Der Gemeinderat sei ein wesentlicher Baustein der Demokratie, so Fenninger. Darum sei es wichtig, dass es immer Leute gibt, die Verantwortung übernehmen wollen. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit und auf interessante Diskussionen. Vor allem für die neuen Räte werde es ein intensiver Lernprozess werden, erklärte der Rathauschef. Durch eine gute Zusammenarbeit im neuen Team könne das Gremium sicherlich sehr viel bewegen und die Gemeinde weiter voranbringen. In den vergangenen zwölf Jahren habe das Gremium viel leisten können, was zweifellos der konstruktiven Zusammenarbeit und der positiven Diskussionskultur zu verdanken gewesen sei, lobte Martin Fenninger.
Der Bürgermeister sprach noch einige grundlegende Themen an. Er wolle weiterhin keinen Fraktionszwang im Rat. Stattdessen solle jedes Mitglied die eigene Meinung frei vertreten und die persönliche Expertise sowie Erfahrung in die jeweiligen Sachfragen einbringen. Fenninger bot den neuen Räten an, bei Fragen jederzeit zur Verfügung zu stehen. Ebenso könnten sie immer ihre Ratskollegen oder die Verwaltung kontaktieren. Das Gemeindeoberhaupt wünschte sich für die nächsten sechs Jahre wieder eine gute Zusammenarbeit und einen wie bisher schon gepflegten, kollegialen Umgang, damit sich jeder im Rat wohlfühlen kann.
Anschließend vereidigte der Bürgermeister die neuen Ratsmitglieder Anita Horner, Maximilian Lechner, Stephanie Oppacher, Thomas Poller, Emanuel Reinmiedl und Claudia Wolff. Sie sprachen gemeinsam die vorgeschriebene Eidesformel nach.
Unter der Leitung von Christian Schnellinger wählten die Räte dann die Bürgermeister-Stellvertreter in geheimer Abstimmung. Gemeinderat Karl Glaner schlug den bisherigen zweiten Bürgermeister zur Wiederwahl vor. Hermann Eder wurde einstimmig im Amt bestätigt. Eder bedankte sich bei allen für ihr Vertrauen und war sichtlich von dem klaren Votum für ihn gerührt. Er freue sich auf die nächsten sechs Jahre, in denen er im Team vieles bewegen wolle. Als dritten Bürgermeister schlug Claudia Wolff Sepp Breitwieser vor, der ebenso – wie zuvor Eder – alle 13 Stimmen des Gremiums erhielt. In seinen Dankesworten brachte Breitwieser seine große Freude über das Ergebnis zum Ausdruck und betonte, dass er die Wahl als eine große Ehre ansehe.
Im Anschluss an die Wahl nahm ihm Fenninger den Amtseid ab. Mit der Formel »Ich schwöre Treue dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaats Bayern« trat Breitwieser offiziell sein neues Amt als dritter Bürgermeister an. Fenninger gratulierte ihm zur Wahl und hieß ihn im Kreis der Rathausspitze willkommen.
Ein weiterer Punkt der konstituierenden Sitzung war die Bestellung der Verbandsräte sowie der Gemeindereferenten. Für die Verbandsversammlung der Surgruppe bestellte der Rat neben dem Bürgermeister Richard Siglreitmaier. Im Schulverband Otting-Wonneberg wird die Gemeinde zusätzlich zum Bürgermeister von Stephanie Oppacher vertreten. Josef Mayr und Karl Glaner werden in die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft entsandt. Der Bürgermeister gehört kraft Gesetzes der Gemeinschaftsversammlung an.
Der gemeindliche Sozialfonds setzt sich künftig neben Martin Fenninger aus Hermann Eder, Claudia Wolff, Anita Horner und Emanuel Reinmiedl zusammen. Den Rechnungsprüfungsausschuss bilden in den nächsten sechs Jahren Maximilian Lechner, Claudia Wolff und Anita Horner.
Als Jugendbeauftragte für die Amtsperiode bis 2032 wurden Maximilian Lechner und Stephanie Oppacher bestellt. Die bisherige Familienbeauftragte Birgit Bleibinger hat sich bereit erklärt, das Ehrenamt auch für die nächsten sechs Jahre zu übernehmen. Ebenso verbleibt das Amt der Behindertenbeauftragten in den bewährten Händen von Irmgard Fenninger. Für die Belange der älteren Generation wurde Margarethe Huber als Seniorenbeauftragte der Gemeinde bestellt.
Linda Babl