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Kindergarten personell hervorragend ausgestattet
Personell ist der Kindergarten in Wonneberg derzeit hervorragend ausgestattet. Allerdings bereitet die Kürzung der Fördermittel im kommenden Jahr der Gemeinde finanzielle Sorgen. (Foto: Babl)

Kindergarten personell hervorragend ausgestattet

Gemeinde Wonneberg blickt sorgenvoll auf die Mittelkürzungen der Bayerischen Staatsregierung ab Januar

 
In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Wonneberg informierte Bürgermeister Martin Fenninger über das Fazit der Elternbefragung im  Kindergarten. Diese fällt äußerst positiv aus. Die Eltern spiegelten eine sehr große Zufriedenheit mit der pädagogischen Arbeit und dem gesamten Kindergartenteam wider.
 
Bürgermeister Martin Fenninger zeigte sich über die hervorragenden Rückmeldungen erfreut und betonte, dass man sich glücklich schätzen könne, derzeit keine gravierenden Probleme im Kindergartenbetrieb zu haben. Derzeit sind 45 Kinder für das kommende Kindergartenjahr angemeldet, darunter zwei Integrationskinder. Gemäß den Vorgaben wird jedes Integrationskind im Betreuungsschlüssel wie zwei Kinder angerechnet. Rechnerisch sind somit derzeit noch drei Plätze frei. Auch die Kinderkrippe ist im nächsten Jahr nicht voll belegt, für die zwölf freien Krippenplätze gingen bislang nur zehn Anmeldungen ein.
 
Der Kindergarten Wonneberg profitiert von einem Qualitätsbonus und arbeitet regulär mit einem optimalen Betreuungsschlüssel von etwa 1 zu 8, informierte das Gemeindeoberhaupt. Im Krankheitsfall des Personals darf der Betreuungsschlüssel maximal auf 1 zu 11 ansteigen. Sollte dieser Wert wegen Personalmangels überschritten werden, schreibt das Regelwerk vor, dass möglicherweise die betroffene Gruppe vorübergehend geschlossen werden muss. Aus diesem Grund sei der derzeit starke Personalstand von 14 Mitarbeiterinnen »unheimlich wertvoll«. Der Kindergarten schlägt im Gemeindehaushalt aktuell mit jährlichen Kosten von rund 430 000 Euro zu Buche. Ab Januar fällt der bisherige staatliche Zuschuss in Höhe von 100 Euro pro Kind weg. Die Gemeinde werde nicht in der Lage sein, diese entstehenden Mehrkosten bei einer Belegung von 50 Kindern vollständig aus eigenen Mitteln aufzufangen, so Fenninger. Der Bürgermeister hoffe im Hinblick auf die künftige Finanzierung auf eine wohlwollende Unterstützung seitens der Regierung, um die gewohnt hohe Betreuungsqualität in Wonneberg auch weiterhin sichern zu können.
 
Gemeinderat Karl Glaner regte an, eine unabhängige Stelle damit zu beauftragen, eventuelles Sparpotenzial im Kindergarten zu prüfen. So eine Prüfung laufe gerade im Tachinger Kindergarten, entgegnete Bürgermeister Fenninger, er wolle zunächst die Ergebnisse abwarten, da die Beauftragung einer externen Stelle ja auch wieder mit Kosten verbunden sei. 
 
Linda Banl

 

 

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