Mittwoch, 29 Juli 2020 12:32

Am Ende eines außergewöhnlichen Jahres stehen auch außergewöhnliche Gottesdienste!

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Es war gar nicht so einfach, einen geeigneten Plan für die Andachten zum Abschluss dieses Schuljahres zu finden. Wie viele Kinder? An welchem Ort? Wie lange? Ist genug Platz? …

Doch, es ist gelungen: Die Gemeinschaft in den kleinen Gruppen war vielleicht sogar greifbarer, der persönliche Blickwinkel kam deutlicher heraus. Biblische Grundlage bildete das Pfingstereignis, das anhand bunter Bilder in einem kleinen Tischtheater nacherzählt wurde. Jesus, der plötzlich verschwindet, ist einfach weg – und was jetzt? Wie geht es weiter? Was machen wir nur? Ganz ähnlich ging es uns auch in der Anfangszeit der Corona-Pandemie: Verwirrung, Verunsicherung, aber auch intensivere Gemeinschaft und Zusammenhalt. Doch dann kommt frischer Wind, der Geist Gottes! Er ermutigt, gibt Kraft und Begeisterung, sogar sichtbar in Feuerflammen. Auch wir werden vom Geist Gottes ergriffen, wir können mit wachen Augen auf das Gute, das Positive schauen und uns dies gegenseitig erzählen. So waren die Kinder eingeladen, zu sagen, worüber sie sich gefreut haben, oder wann es ihnen gut gegangen ist.

 

Da es der Himmel gut mit uns meinte, konnten die Andachten größtenteils im Freien stattfinden und so durfte auch leise gesungen werden, mit Klatschen, Schnipsen und Bodypercussion.

 

Nach den Gottesdiensten blieb es eine Weile andächtig still, ja fast etwas wehmütig, dass es schon zu Ende ist. Man kann wirklich sagen, alle gingen mit positiver Stärkung in die Ferien.

 

(V. Schwarzer)

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 30 Juli 2020 12:45