Montag, 05 Mai 2014 15:20

St. Leonhard hat wieder einen Maibaum

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Die St. Leonharder Burschen legten sich mächtig ins Zeug, um den neuen 37 Meter hohen Maibaum in die Senkrechte zu wuchten.|Die St. Leonharder Burschen legten sich mächtig ins Zeug, um den neuen 37 Meter hohen Maibaum in die Senkrechte zu wuchten.|Zimmerermeister Tom Sollacher (Dritter von links) dirigierte die St. Leonharder Burschen beim Aufstellen ihres Maibaums.|Zimmerermeister Tom Sollacher (Dritter von links) dirigierte die St. Leonharder Burschen beim Aufstellen ihres Maibaums.|||| Die St. Leonharder Burschen legten sich mächtig ins Zeug, um den neuen 37 Meter hohen Maibaum in die Senkrechte zu wuchten.|Die St. Leonharder Burschen legten sich mächtig ins Zeug, um den neuen 37 Meter hohen Maibaum in die Senkrechte zu wuchten.|Zimmerermeister Tom Sollacher (Dritter von links) dirigierte die St. Leonharder Burschen beim Aufstellen ihres Maibaums.|Zimmerermeister Tom Sollacher (Dritter von links) dirigierte die St. Leonharder Burschen beim Aufstellen ihres Maibaums.|||| Hans Eder|Hans Eder|Hans Eder|Hans Eder||||

Riesenglück mit dem Wetter beschert den Burschen viele Besucher

Gesprächsthema Nr. eins all derer, die am Donnerstag zur Maibaum-Aufstellung nach St. Leonhard gekommen waren, war das schöne Wetter: Allen Vorhersagen zum Trotz war den Leonharder Burschen Traumwetter beschert. So stand einem fröhlichen Nachmittag bei Musik, Brotzeit und Bier, zu dem viele Besucher kamen, nichts im Wege, und am Ende des Nachmittags stand der 37 Meter hohe Baum in der Senkrechten und ziert nun für die nächsten Jahre wieder den Platz vor der Wirtschaft.

 

Vor diesen schönen Schlussakt war allerdings noch ein Wermutstropfen gesagt. Burschen aus dem Gemeindegebiet Palling hatten den St. Leonhardern den Maibaum gestohlen, was diesen überhaupt nicht gefiel. Der von Heinrich Zeiser aus Voitswinkl gespendete Baum lag nämlich noch im Wald, als er entwendet wurde. Und das ist nach St. Leonharder Auffassung ganz und gar nicht in Ordnung, entspreche nicht dem Brauch, finden die einheimischen Burschen. Ganz anders sahen dies die Diebe, die den Baum erst dann wieder herausrücken wollten, wenn eine entsprechende Auslöse gezahlt würde. Nach kurzer Überlegung in St. Leonhard, ob man nicht stattdessen einfach einen neuen Baum schneiden sollte, wählte man dann doch die weniger arbeitsintensive, wenngleich teurere Variante: Es wurde „a bisserl a Bier“, genauere Zahlen hörte man offiziell nicht, an die Burschen aus der Gemeinde Palling bezahlt - und der Baum kam rechtzeitig wieder nach St. Leonhard zurück.

 

Da war er nun, schön in Blau-Weiß bemalt, mit einem Bäumchen an der Spitze, geziert mit dem Gemeindewappen und den Zunftzeichen. Hias Mader zog mit zweien seiner stattlichen Rössern den 37 Meter langen Baum auf den Platz, wo er aufgestellt worden sollte, und dann begann unter Leitung von Zimmerermeister Tom Sollacher das Aufstellen. Langsam und behutsam wurde ans Werk gegangen. Die „Schweiberl“ wurden punktgenau immer wieder versetzt und Ruck für Ruck wurde der Baum in die Höhe gewuchtet. Der eine oder andere Schluck Bier oder Radler und manches Musikstück der Blaskapelle St. Leonhard unterstützte die schweißtreibende Aktion - denn die Sonne strahlte meist ganz kräftig auf die bunte Szenerie in St. Leonhard im Umfeld von Kirche und Wirt.

 

Und wer neben der Sonne ebenfalls strahlte, war der neue Bürgermeister Martin Fenninger. Einen schöneren Einstieg in sein Amt hätte er sich gar nicht wünschen können schwärmte er: nämlich mit dem Heimatabend der Maibaum-Aufsteller am Vorabend in Plattenberg und dann mit dem gelungenen Maibaumfest selbst bei solchem Superwetter. he

 

Die Organisatoren Dominik Abstreiter und Helmut Notbichler möchten sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken!

 

Weitere Bilder zur Maibaum-Aufstellung

 

Gelesen 1876 mal Letzte Änderung am Dienstag, 30 April 2019 17:14