Montag, 24 Juni 2019 08:46

Übung macht den „Meister“

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Schüler der MLV-Bläserklassen Surberg-Otting/Wonneberg und Ruhpolding mit Musiklehrern Tamás Puskás (zweiter von rechts, erste Reihe) und Jutta Gerl (erste von rechts, dritte Reihe)|||| Schüler der MLV-Bläserklassen Surberg-Otting/Wonneberg und Ruhpolding mit Musiklehrern Tamás Puskás (zweiter von rechts, erste Reihe) und Jutta Gerl (erste von rechts, dritte Reihe)|||| Andrea Mauerkirchner||||

Schüler der Musiklehrervereinigung (MLV) setzten sich durch: Große Freude über den dritten Platz beim Wettbewerb für Bläserklassen des Bayerischen Blasmusikverbandes München

Surberg/Otting/Wonneberg/Ruhpolding. Übung macht den Meister. Diese wunderbare Erfahrung machten die insgesamt 32 Grundschulkinder aus den Schulen des Bereichs Surberg, Otting, Wonneberg und Ruhpolding, die seit nunmehr zwei Jahren Bläserklassen- und Instrumentalunterricht bei der Musiklehrervereinigung e. V. genießen.

 

Nach längerer Vorbereitungszeit und fleißigem Üben durften die Kinder zusammen mit ihren Lehrern Tamás Puskás und Jutta Gerl sowie sieben begleitenden Elternteilen zu einem Bläserklassen-Wettbewerb des Bayerischen Blasmusikverbandes München reisen. Ein aufregendes und sicherlich auch unvergessliches Erlebnis, zumal die Kinder mit dem Erreichen des dritten Platzes ein erfreulich gutes Ergebnis erzielt haben. Mit einem geräumigen Reisebus machte sich der quirlige Musikernachwuchs von Ruhpolding über Schweinbach gemeinsam auf den Weg zur Mittelschule in der Alfonsstraße in München, wo der Wettbewerb stattfand. Beflügelnde Aufregung, aber auch eine riesige Freude am gemeinsamen Vorspiel waren die wohl optimalen Voraussetzungen, die schließlich zum Ziel führten. Mit fünf Querflöten, zwölf Klarinetten, sechs Trompeten, acht Tenorhörner und einem Schlagzeug spielten sich die Kleinen ganz groß durch Stücke wie Gioachino Rossinis Ouvertüre zu Wilhelm Tell, George Gershwins „Summertime“ oder Mike Hannickels „Popcorn prelude“. Bei einer Bühnenzeit von insgesamt zwanzig Minuten durften die Kinder zwölf Minuten lang ihr spieltechnisches Können zeigen. Dabei wurden sie von einer fachkundigen Jury unter anderem in Sachen Intonation und Stimmung, Rhythmik und Zusammenspiel, Technische Ausführung, Dynamik und Klangqualität beurteilt. Nachdem alle Altersklassen des Wettbewerbs ihr Vorspiel beendet hatten, gab es zur Stärkung, vor der aufregenden Ergebnisverkündung, noch ein leckeres gemeinsames Mittagessen. Richtig spannend dabei war wohl, dass die Sieger als letztes genannt wurden, somit also von Ansage zu Ansage die Hoffnung auf gute Platzierung wuchs. Entsprechend groß war also der Jubel der MLV-Kinder bei der Bekanntgabe des dritten Platzes: Sie durften den sehnlichst erhofften Pokal, eine Urkunde sowie ein Preisgeld von 300 Euro entgegennehmen. Ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis, das vermutlich den jungen Musikschülern und Musikschülerinnen als motivierender Anreiz für bevorstehende Unterrichtsstunden und weitere Konzerterlebnisse gelten dürfte.

 

Wieder Zuhause angekommen, hatten die stolzen Musikschüler/innen sicherlich viel zu erzählen und eines ist wohl gewiss: Mit derlei Erfahrung macht Übung nicht nur den Meister, sondern auch allergrößtes Vergnügen.

 

Kirsten Benekam

 

Letzte Änderung am Dienstag, 25 Juni 2019 17:38