Unsere Wonneberger Geschichte

 

 

Leonhard Wimmer

 

 

  Auszüge aus den Kirchenanzeigern (1979 – 1983)

  vom Wonneberger Ehrenbürger

  Leonhard Wimmer (+ 2004)

 

 

Vorwort

 

Wer kann sich eigentlich noch an die Beilagen zum Kirchenanzeiger in den Jahren 1979 bis 1983 erinnern? Die jüngeren unter uns werden erst recht nicht wissen, auf was ich hier verweise. Es waren genau 439 Folgen über die Wonneberger Heimatgeschichte (davon 262 Haus- und Hofgeschichten), welche von Leonhard Wimmer (geboren 1914 in St. Leonhard) mühsam erarbeitet und niedergeschrieben wurden.

Als Leonhard Wimmer im Jahre 1978 in den Ruhestand trat, begann er den eigentlichen „Dienst“ für die Heimatforschung. In über zehnjähriger Arbeit förderte er in den Landesarchiven in Salzburg und München, sowie in den archivierten Pfarrbüchern der benachbarten Gemeinde Waging, einen heimatgeschichtlichen Wissensschatz zutage. In seinem unermüdlichen Bestreben, die Auswertungen dieser Quellen voranzutreiben, kam ihm natürlich seine humanistische und theologische Ausbildung besonders zugute. Trotzdem blieb er immer einer von uns. Er verstand es daher besonders, diese „trockenen“ Informationen und Ereignisse aus vergangenen Zeiten, als angenehme Mischung aus interessanten Fakten und unterhaltsamen Anekdoten in die Wonneberger Wohnstuben zu bringen. Auf dieser Chronik aufbauend, legte er mit seiner Arbeit die wesentliche Grundlage des Wonneberger Heimatbuches. Im Jahre 1996 verlieh ihm die Gemeinde Wonneberg die Ehrenbürgerwürde. Leonhard Wimmer verstarb im Jahre 2004 und ruht nun im Schatten der Wallfahrtskirche zum heiligen Leonhard.

Um diesen wertvollen Schatz nicht gänzlich in Vergessenheit geraten zu lassen, ist es sicherlich nicht nur in meinem Interesse, diesen auf der Wonneberger Homepage in Auszügen abzulichten. Schlussendlich möchte ich mich an das Vorwort im Wonneberger Heimatbuch von Leonhard Wimmer anschließen: „Es wäre schön, wenn dadurch (durch die hier aufgeführte Heimatgeschichte) vor allem bei den jungen Leuten die Neugier auf unser Woher geweckt würde, damit ihnen das Wohin einsichtiger wird.“  

 

Peter Wolff