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Mittwoch, 07 Juli 2021 19:11

Gemeinsam Zukunft gestalten

Acker der SoLaWi in Otting|Inhaberin der SoLaWi Kristine Rühl, Mail info@solawi-chiemgau.de|||| Acker der SoLaWi in Otting|Inhaberin der SoLaWi Kristine Rühl, Mail |||| Foto: Kristine Rühl|Foto: Kristine Rühl||||

Ganzjährig biodynamisches Gemüse aus unserer Region, absolut gut für`s Klima?

Gemeinsam können wir es schaffen, dass Landwirtschaft wieder umfassender gedacht wird.

 

Unsere Vision ist ein ganzjähriger vielfältiger Gemüseanbau, der gemeinschaftlich getragen und umweltfreundlich ist. Dabei denken wir den Gemüseanbau ganzheitlich: er leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, erhält die Artenvielfalt, versorgt Menschen aus der Region mit Gemüse in Demeter-Qualität und schützt die Landwirtin vor Marktschwankungen, da die Verantwortung gemeinsam von den Ernteteiler/innen geteilt wird. Um diese Aufgabe umfassend zu erfüllen, sind unsere Kosten wesentlich höher, als wenn lediglich die Maximierung des Ertrags im Vordergrund stünde.

 

Die hohen Anfangsinvestitionen und die laufenden Kosten (kostendeckend, nicht gewinnorientiert) haben gezeigt, dass wir nicht in der Lage sind, die anstehenden Investitionen selbstständig zu finanzieren. Daher haben wir uns dazu entschlossen, eine Crowdfunding Kampagnezu starten und dich um Unterstützung zu bitten! Wir brauchen Unterstützung bei der Finanzierung zweier Gewächshäuser und dem Aufbau eines Agroforstsystems.

 

Durch die zwei Gewächshäuser schaffen wir es, eine maximale Vielfalt an Gemüse regional, autark, klima- & wetterunabhängig anzubauen: Der geschützte Anbau verlängert die Erntesaison. Zudem herrschen für die Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus ganzjährig optimale Wachstumsbedingungen, sodass wir uneingeschränkt eine sehr große Vielfalt an samenfesten Pflanzen kultivieren können und unabhängig in der Sortenwahl sind.

 

Des Weiteren wollen wir den Acker in der Nähe von Waging zu einem kleinen Agroforstsystem umgestalten. Die unterschiedlichen Pflanzentypen (Obstbäume, Beerensträucher, Kräuter, Gemüse) sowie die darin lebenden Tiere profitieren in vielfältiger Weise voneinander. Ein solch gesundes Ökosystem hält beispielsweise extremen Wetterbedingungen besser stand, die im Zuge des Klimawandels häufiger werden. So stabilisieren die unterschiedliche Wurzeltiefen der Pflanzen den Wasserhaushalt, wodurch sich Ernteausfälle aufgrund von Trockenperioden in Grenzen halten.

 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

Von den 21.000€ wollen wir zwei Gewächshäuser und den Aufbau eines Agroforstsystems finanzieren. Dementsprechend sind drei Etappenziele entstanden:

 

7.000€ für das erste Doppelfoliengewächshaus 240m²

·      Grundgerüst bereits gebraucht gekauft durch die SoLaWi
·      2000€ Punktfundament
·      1000€ Gewächshausfolie
·      500€ Gewächshaustechnik
·      3500€ Bewässerung

9.000€ für das zweite Doppelfoliengewächshaus 240m²

·      2000€ Grundgerüst gebraucht
·      2000€ Punktfundament
·      1000€ Gewächshausfolie
·      500€ Gewächshaustechnik
·      3500€ Bewässerung

5.000€ für den beginnenden Aufbau eines Agroforstsystems

·       Pflanzgut Bäume und Sträucher.
 

 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt (Schwarmfinanzierung)?

Unser regionaler biologischer Gemüseanbau leistet einen Beitrag zum Klimaschutz – zum einen sind die Transportwege kurz und wir brauchen keine Verpackungen, zum anderen fördern wir durch unsere Arbeitstechniken (wenig Maschineneinsatz, Gründüngung…) das Bodenleben und die Humusbildung, wodurch Kohlenstoff im Boden gespeichert wird. Es herrscht Biodiversität auf unseren Äckern! Wir schaffen durch Bäume und Sträucher sowie Blühstreifen eine Vielzahl an Lebensräumen für Vögel und Insekten. Zudem ziehen wir unser Gemüse nur aus samenfestem Saatgut hoch und tragen damit dazu bei, Diversität zu erhalten. Selbstverständlich verwenden wir weder Pestizide noch Kunstdünger. Mit dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft wollen wir zeigen, dass umweltverträgliches und kooperatives Wirtschaften nicht nur Theorie ist, sondern funktioniert.

 

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, die SoLaWi Chiemgau, sind 93 Ernteteiler/innen (57 Familien und 36 Singles), die wöchentlich eine Gemüsekiste mit der saisonalen Ernte erhalten und sich durch eigene Arbeit auf dem Acker einbringen. So schaffen wir nicht nur eine Ernährungssouveränität, sondern durch das Mitanpacken auf dem Acker auch mehr Wertschätzung und einen direkten Bezug zu unseren Lebensmitteln. Durch den Verzicht auf Pestizide und den Anbau vieler Gemüsearten herrscht auf unseren Äckern eine große Artenvielfalt, die die Ernteteiler/innen das ganze Jahr über mit abwechslungsreichem, frischem Gemüse in Demeter Qualität aus der eigenen Region versorgt und zudem ein Zuhause für viele Vögel und Insekten bietet.

 

Bei unserem Gemüseanbau wird viel mit den Händen gearbeitet und so großteils von maschineller Bodenbearbeitung abgesehen. Eine Förderung der Biodiversität und Klimaschutz werden bei uns aktiv gelebt. Als solidarische Gemeinschaft finanzieren wir zusammen den Anbau, tragen damit gemeinsam das Risiko und entziehen uns somit größtenteils den Schwankungen des Marktes.

 

Unser Ziel ist eine umfassende regionale, gemeinschaftlich getragenen Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, durch die aktiver Umweltschutz betrieben wird.

 

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

„Aus dem Ernst der Zeit muss geboren werden der Mut zur Tat“.

 

Unterstützt uns jetzt auf:

www.ecocrowd.de/projekte/gemeinsam-zukunft-gestalten/

 

Kristine Rühl

 

Weitere Informationen

  • Ökomodellregion: Waginger See – Rupertiwinkel
  • Adresse: Rathaus, Salzburger Str. 1, 83329 Waging am See
  • Telefon: 08681 / 4005-37
Gelesen 257 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 07 Juli 2021 19:40
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